Topic summary
Karlsbad coffee maker

Extracted from the Wikipedia article Karlsbad-style coffee maker.
References
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[…] Among foreign coffee makers applying the French drip principle, the Vienna coffee-making machine, known in the United States as the Bohemian coffee pot, has met with much favor in this country. Elsewhere it is known as the Carlsbad. It is made of china, and the European manufacturer has a patent on the porcelain strainer, or grid, which is provided with slots that are very fine on the inner side, but that widen on the outer side to permit careful straining and to facilitate cleaning. […]
[1][2] (2+xxix+1+796 pages) (NB. Ukers used only the inappropriate term Vienna coffee maker in the 1935 second edition of this book.) - ^ (1930). Coffee Merchandising: A Handbook to the Coffee Business Giving Elementary and Essential Facts Pertaining to the History, Cultivation, Preparation, and Making of Coffee (2 ed.). New York, USA: The Tea and Coffee Trade Journal Company. p. 232. (245 pages)
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[…] Vienna coffee makers […] The first Vienna coffee maker seems to have been patented in Germany in 1879. […]
(32+xiv+818 pages) (NB. Ukers also used the more appropriate terms Bohemian coffee pot and Carlsbad coffee maker in the 1922 first edition of this book.) - ^ (in Austrian German). Vienna, Austria: AHVV Verlags GmbH.
Omas Kaffeemaschine ist wieder da: die original "Bayreuther". Sie ist ein Produkt des Fin de siècle, das nun, nach der Jahrtausendwende, eine Renaissance erlebt - aus mehreren Gründen. […] Zum einen ist sie ein schönes Stück Nostalgie, zum anderen bietet keine andere Maschine unverfälschteren Kaffeegenuss, schwärmen Experten über dieses ganz aus Porzellan gefertigte Erzeugnis, mit dem auch die so genannte Karlsbader-Kaffeezubereitung wieder auflebt. […] "Wir haben schon viele Brühmethoden ausprobiert, aber die mit der Bayreuther Kaffeemaschine ist unvergleichlich", lobt Professor Leopold Edelbauer, der als Wiener Kaffee-Experte und Institutsleiter viele Studenten zu Kaffee-Sommeliers ausbildet. […] "Daher wächst die Nachfrage kontinuierlich", freut sich Maria Meyer, die Geschäftsführerin der Bayreuther Porzellanfabrik "Walküre", die Omas Kaffeemaschine wieder produziert. Das Unternehmen hatte sie schon 1899 im Sortiment gehabt. Doch die Elektrifizierung hat dieses Produkt allmählich verdrängt. Nur noch auf Flohmärkten war sie in den letzten Jahrzehnten zu finden gewesen. […] Das Brühverfahren der Kaffeemaschine ist einfach, doch braucht man dazu ein wenig Zeit. Man erspart sich dabei aber Papierfilter und auch ein metallenes Sieb. Das ist bei der "Bayreuther" nämlich aus Porzellan, daher auch das unverfälschte Kaffee-Aroma. […] Und so funktioniert die Kaffeezubereitung: Griesfein gemahlenen Kaffee direkt auf das Doppelsieb geben. Heißes, nicht mehr kochendes Wasser portionsweise aufgießen. Kaffee kurz aufquellen und durch das Porzellansieb laufen lassen. Sieb abnehmen und Kaffee eingießen - und genießen. […]
[7] (NB. The statement that SPM/Walküre would have listed Karlsbad coffee makers since their foundation in 1899 already is incorrect. They started manufacturing them since 1910 (and in form 599 since 1913).) - ^ 28. Archived from the original on 2024-01-05. pp. 27–28:
[…] Thun'sche Porzellanfabrik […] Gegründet im J. 1793 als angebliche Steingutfabrik durch Johann Nicolaus Weber, dem Oberdirektor der Herrschaft Klösterle i.R. Die Bewilligung erhielt er am 22.11.1794. Am 15.3.1822 erhielt die Fabrik die Landesfabriksbefugnis. […] Besitzer: 1793– Johann Nicolaus Weber, 1800– Graf Josef Mathias von Thun ["Gräflich Thun'sche Fabrik"], 1820– Graf Josef Mathias von Thun und LA. Raphael Haberditzl, 1830–1945 die Grafen von Thun und Hohenstein. […] Pächter: 1795 Johann Heinrich Vollrath und Johann Georg Reumann, Schlaggenwald, 1795– Ignaz Proß aus Klösterle, 1796– Heinrich Ernst Mühlberg und Johann Anton Mühlberg aus Roschütz in Sachsen, 1798–1803 Christian Nonne aus Rudolstadt in Thüringen, 1805–1829 Josef Melzer und Raphael Haberditzl aus Klösterle. […] Unter dem Direktor Johann Hillardt versuchte man, mit Torf zu brennen, unter dem Direktor Carl Venier mit Gas und Steinkohle. […] Erzeugnisse: 1883: Tafel-, Kaffee-, Tee-, Wasch- und verschiedene Gebrauchsgeschirre. Karlsbader Kaffee- und Wiener Teemaschinen [mit i.J. 1878 patentierten Sieben], ebenso 1904. […] 1937: Gebrauchsgeschirre wie Tafel-, Kaffee-, Tee-, Mokka-, Frühstücks- und Kuchenservice, Platzteller, Mokkatassen, Seriengeschirre, Küchen- und Hotelgeschirr, Karlsbader Kaffeemaschinen, Weiß-, Elfenbein-, Rosa-, Blau- und Seladonporzellan, 20. […] 1944: Gebrauchsgeschirre feinster Art. […] 1887: 550 Arbeiter, 1904: 650 Arbeiter, 1937: 600 Arbeiter. […]
[8] (47 pages) - ^ . Die Wirtschaft - Das Magazin für Bayreuth und die Region. Nordbayerischer Kurier (in German). Vol. 2014, no. 1. Bayreuth, Germany: Nordbayerischer Kurier GmbH & Co. Zeitungsverlag KG. pp. 1, 4–5. Archived(PDF) from the original on 2024-02-28. p. 5:
[…] Ein gutes Beispiel, wie sich Tradition und Moderne verbinden lassen, ist die Karlsbader Kaffeemaschine, die weltweit nur bei Walküre produziert wird und somit zu einem Alleinstellungsmerkmal der Bayreuther geworden ist. Der Clou ist – vereinfacht ausgedrückt – der Filter aus Porzellan mit einem patentierten, superfeinen Sieb. Kaffeeliebhaber aus der ganzen Welt, die bereit sind, für besondere Bohnen auch einen besonderen Preis zu zahlen, reißen sich darum. Weil Porzellan geschmacksneutral ist, sagt Meyer, und weil das Sieb im Gegensatz zu Filterpapier Öle und Fette als Geschmacksträger ungehindert passieren lässt. Die Kaffeemaschine, die es in einer traditionellen, etwas verschnörkelten Version gibt, und in einer geradlinig-modernen, liefert laut Meyer mittlerweile einen nennenswerten Erlösbeitrag, "auch wenn sie nicht unser Haupt-Umsatzbringer ist". Die Kunden sind unter anderem große Kaffeeröstereien, die die Maschine zum Verkosten nutzen, Coffee-Shops und Szenelokale, aber auch Privatleute, die sich etwas Besonderes gönnen wollen. "Das ist ein Prestigeobjekt, mit dem wir zeigen können, was wir drauf haben und das sich auch noch gut verkaufen lässt." Das besondere Filtersieb hat übrigens bislang niemand kopieren können, so anspruchsvoll ist seine Herstellung. Damit ist es eine Ausnahme, denn Plagiate sind nach wie vor ein großes Problem für Markenhersteller. […]
(31 pages) (NB. Meyer's statement that the special filter was patented and could not be copied so far suggests that it was originally invented and patented by SPM/Walküre, but no such filter-related patent belonging to SPM/Walküre could be found so far. However, the special filter construction of Karlsbad coffee makers was actually patented by the Thun'sche Porzellanfabrik in 1878, long before SPM/Walküre was founded in 1899 and started manufacturing Karlsbad coffee makers in 1910. The description given in Ukers 1922 also matches this patent.) - ^ (in German and English). Bayreuth, Germany: Walküre Porzellanfabrik. 2011. pp. 128–139. Archived from the original(PDF) on 2014-05-13. (12 pages)
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[…] Das Interesse der "Porzellanfabrik Walküre" richtete sich dabei weniger auf das schmucklose Erscheinungsbild eines Porzellangegenstandes, sondern vielmehr auf den wortwörtlich verstandenen funktionalen Nutzen. Ausdruck dieses Bestrebens ist neben der bereits zum Standard gewordenen Deckelhalterung nun auch die nichttropfende Schnaupe. Das Problem des Tropfens ist für den Gastronomiesektor aufgrund verschmutzter Tischdecken natürlich ein besonderes Ärgernis. Unzählige Testreihen bringen verschiedene Lösungen hervor, von denen die Rille in der Kannenwandung, wie sie das Geschirr der Porzellanfabrik Walküre aufweist, sich als zuverlässig erweist und dementsprechend patentiert wird. Der Stolz dieser Erfindung wird auch nach außen hin sichtbar, indem man den speziell damit versehenen Servicen ein P, wie Patent, hinzufügte. […] Werbeblatt, Gastronomiegeschirr, Kannenmodell 604P. "P" kennzeichnet die Patentierung für die nichttropfende Schnaupe. […]
(1+195+1 pages) (NB. The print run is limited to 1000 pieces. The corresponding patent appears to be D.R.P. 476417.) - ^ "(PDF). Hotel & Design (in German). No. 2. Vienna, Austria: Peter A. de Cillia & Brigitte Strohmayer. April–May 2016. pp. 8–11 [11]. Archived(PDF) from the original on 2024-02-15.[10] (76 pages)
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Der Kaffee kommt mit keinem Metall in Berührung, behält daher sein natürliches Aroma. […] Durch Verwendung des doppelt geschlitzten, durchaus glasierten Siebes, kommt das lästige Filtrierpapier, das dem Kaffeearoma schädlich ist, in Fortfall.
- ^ ; Lorenz Hutschenreuther A.-G., Selb[in German], eds. (1935–1940). "Kaffee und Tee - Die Zubereitung" [Coffee and tea - The preparation]. Written at Weiden, Germany & Selb, Germany. Bürgerliches Kochbuch - Erprobt und bewährt - 900 Rezepte und Abhandlungen, 32 Kunstdrucktafeln und 60 Illustrationen im Text [Bourgeois cookbook - Tried and proven] (in German). Vol. II (print run 125–137 thousands, 6 ed.). Berlin (W 62), Germany: Verlags- und Druckerei-Gesellschaft "Der neue Lebensstil". pp. 287–292. p. 290:
[…] Die älteste Kaffeemaschine, welche sich aber noch immer allergrößter Beliebtheit erfreut, ist die Karlsbader Kaffeemaschine. Diese besteht aus der Kaffeekanne, einem Aufsatz mit Filterboden zur Aufnahme des Kaffeemehls und einem Einsatz zur Verteilung des Wassers. Das kochendheiße Wasser wird auf den Einsatz, dessen Boden mit Löchern versehen ist, gegossen, das Wasser tropft auf das Kaffeemehl und durch dieses in die Kanne. Die Auslaugezeit regelt sich automatisch, und man erhält ein vollkommen gleichmäßiges Getränk. […]
{{}}: CS1 maint: location () (1 of c. 351 pages in total for both volumes) - ^ (1959). "Ein Italiener wird eingebürgert" [Integrating an Italian]. Im Wiener Kaffeehaus [In the Viennese coffeehouse] (in Austrian German) (1 ed.). Vienna, Austria: Verlag für Jugend und Volk, Gesellschaft m.b.H. pp. 104, 274–283 [274]. Verlagsnummer 2097. p. 274:
Jahrzehntelang hatte man in Wien den besten, allerbesten Kaffee getrunken. Das war nicht zuletzt ein Verdienst der berühmten Karlsbader Maschine: der Kaffee ruht auf einem Sieb und wurde mehrmals mit kochendem Wasser übergossen, das langsam - mit Kaffee gesättigt - durch den Filter tropfte. Die Karlsbader Maschine war noch immer die gleiche - wieso aber schmeckte der Kaffee plötzlich so schwach und so schal? Krieg und Nachkriegszeit waren vorbei, und man konnte wieder die feinsten Kaffeesorten kaufen. […] An der seltsamen Wandlung des Wiener Geschmacks war ein pechschwarzer Jüngling schuld, der Espresso hieß und im Anfang viel Herzklopfen verursachte. Er war so stark, daß er nicht nur Italien im Sturm eroberte, sondern siegesgewiß auch das Wiener Kaffeehaus besetzte. […] Den altbewährten Rezepten nach waren die gemahlenen Bohnen mit siedendem Wasser überbrüht worden. Gleichgültig[,] ob der Kaffee ins kochende Wasser geworfen oder mit kochendem Wasser begossen wurde, es war doch immer Wasser und hatte nicht mehr als hundert Grad Celsius. Die Espressomaschine dagegen […] erhitzt das Wasser zu Dampf[,] und dieser Dampf frißt sich unter starkem Druck in den Kaffee ein, nagt alle löslichen Stoffe heraus und schlägt sich als tiefdunkle, hocharomatische Flüssigkeit nieder. […]
(2+296+2+9+1+4+4+2 pages) - ^ (Magister thesis) (in Austrian German). Vienna, Austria: Universität Wien / VDM Verlag Dr. Müller. p. 18. ISBN . Archived(PDF) from the original on 2024-01-11. (4+xii+205 pages)
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[…] Und wie sah der Alltag im Allgemeinen aus? […] Mein Vater war der Spezialist für die Kaffeezubereitung mit der Karlsbader Kaffeemaschine. Löffelweise wurde Wasser nachgegossen, das Kaffeemehl mußte gut durchnässt sein. Die Kaffeemaschine stand im heißen Wasserbad. Es dauerte auf jeden Fall lange, bis der Kaffee endlich fertig war. […]
- ^ 97, 100 [96]. Archived from the original on 2024-02-29. p. 96:
[…] Üblicherweise wurde der Kaffee in einem Wiener Kaffeehaus durch die Karlsbader Methode, nach der gleichnamigen Maschine, zubereitet. Dabei saß auf einer Kaffeekanne ein Porzellanfilter mit Sieb[,] in den der grob gemahlene Kaffee eingefüllt und anschließend mehrmals mit heißem Wasser übergossen wurde, so dass der als sehr bekömmlich und mild betitelte Kaffee durch das Doppelsieb in die Kanne lief. In den 1950er Jahren vollzog sich dann eine Trendwende hinsichtlich des Kaffeekonsums. Grund war der aus Italien importierte Espresso und die damit einhergehende Espressomaschine. […]
(217 pages) - ^ .
- ^ . European Food Research and Technology. 236 (4). Wädenswil & Zürich, Switzerland: Springer Science+Business Media: 607–627. doi:10.1007/s00217-013-1917-x. eISSN 1438-2385. ISSN 1438-2377. S2CID 31366362. Archived(PDF) from the original on 2023-12-31. (21 pages) (Supplemental material)
- ^ gibt dem Kaffee […] Fülle […] Farbe […] Duft […] (775+1 pages) (NB. This is the ISBN of the second edition (2020), however, the ISBN of the first edition (2013) appears to be the same.)
- ^ [11] (NB. The Walküre-predecessor Siegmund Paul Meyer (SPM) was founded in 1899, but the company started to manufacture Karlsbad coffee makers not before 1910 - the pear-shaped variant (form 599) referred to in this press release not even before 1913.)
- ^ (in German). MCS MarCom Service GmbH / Leo Druck und Medien GmbH & Co. KG. Series Part 5. Archived from the original on 2024-02-11.
[…] als ich Wolfgang Meyer frage, was es nur in der Walküre gibt, zeigt er mir die sogenannte Karlsbader Kanne, eine Filterkaffeekannen-Maschine mit Dauerfilter aus Porzellan. Diese Kanne gehört schon immer zum Sortiment und mittlerweile besitzt auch nur noch die Porzellanfabrik Walküre das Know-how, diese Kanne herzustellen. Sie heißt deshalb auch Bayreuther Kanne, ist in hippen Kaffeebars von Tokio bis Paris daheim und in den Labors von Kaffeetestern. […]
(NB. The Walküre-predecessor Siegmund Paul Meyer (SPM) was founded in 1899, but the company started to manufacture Karlsbad coffee makers not before 1910 - the pear-shaped variant (form 599), Meyer refers to, not even before 1913.) - ^ 21, 31–32. ISBN . p. 31:
[…] In Laborversuchen wurde nachgewiesen, daß die Karlsbader Zubereitung den bekömmlichsten Kaffee ergibt. […]
(120 pages) - ^ , Kgl. Hof-Buchdruckerei von E. Mühlthaler. Sheet 1. Archived from the original on 2024-01-06.
Die neueste, patentirte Porzellan-Kaffeemaschine, wie sie gegenwärtig die gräflich Oswald v. Thun'sche Porzellan-Fabrik zu Klösterle in Böhmen erzeugt und liefert, ist unstreitig die Vollkommenste in ihrer Art. Durch das vorzügliche Sieb (ein System konischer, durchwegs glasierter Schlitzen) dieser Maschine bereitet man in kürzester Zeit einen kräftigen, von jedem Beigeschmack freien Kaffee und ist die Reinhaltung des Siebes der Maschine, durch eben angedeutete Beschaffenheit derselben, ohne jede Vorrichtung und Mühe leicht ermöglicht, durch welche Vortheile sie alle bisher vorgekommenen Kaffeemaschinen aus Porzellan, Blech [u.a.?] weit übertrifft. Zu haben sind diese patentierten Kaffeemaschinen, welche auf der Bodenseite mit T. K. und am Obertheile mit "patentirt" bezeichnet sind, bei der genannten Fabrik […]
(NB. The Fliegende Blätter was a German humoristical magazine.) - ^ . p. 73:
Die allgemein als unerreicht vorzüglich anerkannten sogenannten Karlsbader Kaffeemaschinen, Kaffeetrichter und Wiener Teemaschinen mit patentierten (D.R.P. Nr. 85990, Öst. P. Nr. 48/1713 u. Ung. P. Nr. 11441) durchaus glasierten konischen Schlitzensieben, wie sie die k. k. priv. gräfl. v. Thunsche Porzellanfabrik Klösterle bei Karlsbad liefert, sind in allen renommierten Porzellan- und Kücheneinrichtungs-Handlungen Deutschlands und Österreich-Ungarns zu haben! Nur echt, wenn sich am Oberteil der Kaffeemaschine das Wort "patentiert", am Boden der Kannen das Fabrikzeichen "T. K." in die Masse gestochen befindet.
(439 pages) (NB. The Daheim was a German family magazine.) - ^ . (441 pages) (NB. The Daheim was a German family magazine.)
- ^ . p. 300:
[…] Thun'sche, Gräfl. von, k. k. priv. Porzellanfabrik in Klösterle (P. T. u. E.), Böhmen, Oesterreich. - Inhaber: Exz. Graf Oswald-Thun-Salm. - Geschäftsführer: Carl Merker, Fabrikdirektor. Fabrikat: Tafel-, Kaffee-, Mokka-, Tee-, Dessert- u. Waschservice, Teller, Tassen, Kochgeschirre, Küchengeräte etc., weiss, mit Malerei auf und unter Glasur. - Spez.: Kaffeemaschinen und -Trichter mit patentierten, konisch geschlitzten, glasierten Sieben. (D.R.P. No. 85990, Oest. P. No. 48/1713, Ung. P. No. 11441). […] ca. 700 Arbeiter […]
(2+6+2+2+2+2+5+1+2+824+2+4+1 pages) - ^ .
[…] Spezialität: Karlsbader Kaffeemaschinen, Kaffeetrichter u. Wiener Teemaschinen mit neuverbesserten durchausglasierten konisch geschlitzten Sieben. […]
- ^ . p. 507:
Thun'sche Porzellanfabrik, früher k. k. priv. gräfl. von Thun'sche Porzellanfabrik. Inhaber ist Dr. Oswald Graf Thun-Salm. Der bisherige Direktor Ingenieur Josef Teuchner ist in den Ruhestand getreten, seine Prokura ist erloschen. Den beiden nunmehrigen Direktoren Wenzel Wirkner (techn.) und Johann Dutz (kaufm.) wurde Gesamtprokura erteilt. Die Fabrik wurde in den letzten Jahren bedeutend vergrößert. Sie ist u. a. auch die alleinige Erzeugerin der Original-Karlsbader Kaffeemaschinen mit konisch geschlitzten, durchaus glasierten Sieben.
- ^ . pp. 5, 8–9, 11, 28. Archived from the original on 2024-01-05.
[…] Um 1850 waren Spezialitäten der Thun'schen Fabrik der kleine Porzellannagel für Tapezierer, zu dessen Fertigung damals über 100 Mädchen beschäftigt wurden, ferner Kaffeemaschinen, Kaffeesiebe und die technische Verwendung des Farbendruckes auf Porzellan. Die Thun'sche Fabrik hat als erste mit gefärbten Massen (Rosa, Seladon, helles und dunkles Grau, Elfenbein u.a.) gearbeitet. […] Kaffeeservice […] Union-Porzellanfabrik, Klösterle. […] Klösterle a. d. Eger - 1793 Gräfl. Thun'sche Porz. Fabr. - 1900 Venier & Co., Feuerfestes Porz., später Luxusporz., "Porzellan-Union" […]
(34 pages) - ^[12]
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Porzellan-Fabrik Ph. Rosenthal & Co, Akt.-Ges., Kronach. Diese Filiale der vorgenannten Firma bringt auch auf der kommenden Messe einen großen Formenreichtum ihrer beliebten Sondererzeugnisse […] die sich sowohl in der Haushaltung als auch in […] Hotels des In- und Auslandes großer Beliebtheit erfreuen, werden […] ausgestellt […] Besonders erwähnt seien die beliebten sogenannten Karlsbader Kaffeemaschinen mit ansprechendem modernen Unterglasurdekor […]
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[…] mit der gewöhnlichen "Karlsbader Kaffeemaschine" […] werden […] die gerösteten Kaffeebohnen in der gewöhnlichen Kaffeemühle nur grob gemahlen. Ferner wird […] viel weniger Kaffee als beim türkischen Kaffee verwendet. Das Pulver muß für die Karlsbader Kaffeemaschine viel gröber sein, denn ein feines Pulver würde durch das recht grobe Sieb der Karlsbader Kaffeemaschine durchgehen und den "klaren" Kaffee, d.h. das Filtrat "verunreinigen". Dieses grobe Kaffeepulver wird auf das Sieb im Einsatz der Maschine gebracht, und nun wird langsam, d.h. löffelweise ("schluckweise") siedend-heißes Wasser darübergegossen, wobei man mit dem jeweiligen Zusatze eines neuen Löffels Wasser solange wartet, bis alle frühere Flüssigkeit abgetropft ist. Es ist klar, daß diese Art der Kaffeezubereitung […] geeignet ist, eine möglichst große Koffeinausbeute auch aus kleineren Kaffeemengen zu ermöglichen. Ich habe […] diese Art der Kaffeebereitung als chemische Methode bezeichnet, die "mit einer gegebenen Wassermenge möglichst viel Extrakt gewinnen will". […]
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[…] Ein bekanntes Klagelied der Hausfrauen ist, daß der Kaffee durch die Karlsbader Kaffeemaschinen nicht durchsickert. […] Man erlebt keinen Kaffee. […] Kochen Sie Ihren Bohnenkaffee nicht mit Malz oder anderem Kaffee zusammen. Sie werden dann darauf kommen, daß der reine Bohnenkaffee die Siebe (sind sie noch so fein) nicht verlegt. Nur wenn Sie Malzkaffee aufgießen und nicht extra durchseihen, werden die Siebe verlegt. Auch die Qualität der Maschine übt auf den Kaffee einen großen Einfluß aus. Kaffe in einer Porzellankanne gekocht und aufbewahrt, wird immer sein Aroma beibehalten und frisch bleiben. Kaffee in Blechkannen aufbewahrt, verliert von seinem Aroma und bekommt einen Beigeschmack. Er ist nicht mehr frisch. Die guten Kaffeemaschinen und Porzellankannen finden Sie billig in der Keramik, Kiebachgasse 8.
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[…] [Eckart:] Glasgow, d. 4. September 1911 […] Ich habe meiner Wirtin versprochen eine Kaffee Maschine aus Deutschland kommen zu lassen, um ihr zu zeigen wie man Kaffee zubereitet. […] [Marie:] Eine Karlsbader Kaffeemaschine habe ich heute an Dich absenden lassen! Sie sieht nicht so nett wie die Thürmersche aus, aber sie ist praktischer! Die Wirtin muß eine halbe Stunde für die Zubereitung rechnen, wenn der Kaffee gut sein soll. Die Kanne ist für 4 Tassen wenn sie voll ist berechnet. […] [Eckart:] Die Kaffeemaschine ist angekommen und funktioniert grossartig […]
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